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 Betreff des Beitrags: 1000 Wege führen zum Tod...
Ungelesener BeitragVerfasst: So 30. Mai 2010, 22:32 
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Vorwort:
Dragonir und ich (Flying Sea) werden dieses Story in angriff nehmen. (Wir hatten schon viele andere zuvor, doch diese soll bestehen bleiben!)
Die Idee ist uns spontan gekommen, als wir mal wieder über unsinnige Sachen geredete haben – die keiner von euch verstehen würde. Dieses nennt sich Drehbuch.
Und nun wünschen wir euch viel Spaß beim lesen…!
(Vorsicht: Freigabe erst ab 13!)


Allgemeines:
Genre: Horror, Drama

Diese Geschichte soll hauptsächlich zeigen, wie wichtig Freundschaft ist.
Dennoch wird diese Story nichts für schwache Nerven, denn sie soll erklären was passiert wenn man sich mit den falschen Leuten einlässt, oder dieses schon getan hat!
Also wer hier auf Friede-Freude-Eierkuchen wartet, sollte lieber gleich aufhören zu lesen, dieses wird aber im Prolog noch einmal klar gemacht…
Es kann auch passieren, dass vieles eine unerwartete Wendung nehmen wird, so können Charaktere plötzlich sterben.
Und noch eines! Logik, könnt ihr von uns nicht erwarten... Also bitte keine Kommis wie: "Das geht nicht, das ist unlogisch." Denn wenn wir euch das verraten, würde euch die ganze FanStroy klar werden und das soll sie nicht.



Sonstiges:
Die Story wird in der normalen Schreibweise – Er, sie, es – geschrieben.
Nur ein Charakter erhält das Privileg die Ich-Form zu haben.
Und wer hier Charakterbeschreibungen sucht, ist fehl am Platze. Denn wir finden, dieses sollte im Laufe der Story rüberkommen und nicht einfach in ein paar Sätzen festgehalten sein.
Ihr werdet auch zu jedem Kapitel ein bestimmtes Lied finden, welches auf dieses ‚abgestimmt‘ sein wird =)



Lieder-Liste:
Prolog ~ Silbermond - Irgendwas bleibt
http://www.youtube.com/watch?v=AU07nNeS6HU
Tag 1. ~ Nickelback - Savin' me
http://www.youtube.com/watch?v=r6jzC04zFjE


Kapitelübersicht:
Prolog
Tag 1. Vorgeschmack
Tag 2. Verschwunden (Teil 1.)



Pn-Benachrichtigung:
~



Prolog:

Wir hatten wirklich ein tolles Leben. Es gehörte zwar Trauer und Hass dazu, aber man durfte auch das Glück und die Freundschaft nicht vergessen! Alles in allem waren wir zufrieden. Ein ganz normales Leben halt.
Bis zu diesem einem Tag, der uns die Wege zum Tod zeigte. Verzweiflung und Angst wurden unsere ständigen Begleiter. Am Tage fühlten wir und verfolgt, aber in der Nacht, war es die pure Panik die sich in unsere Herzen schlich...
Nun, wenn ihr denkt, dass diese Geschichte eine dieser „Pseudo-gruseligen“ Werke ist, habt ihr euch geschnitten!
Dies wird eure letzte Warnung, bevor wir zu erzählen beginnen, was passiert wenn man sich dem Bösen wiedersetzt.



Copyright:

Dieses liegt allein bei Dragonir und Flying Sea.

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Zuletzt geändert von Flying Sea am Fr 30. Jul 2010, 10:35, insgesamt 3-mal geändert.

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Verfasst: So 30. Mai 2010, 22:32 


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 Betreff des Beitrags: Re: 1000 Wege führen zum Tod...
Ungelesener BeitragVerfasst: So 30. Mai 2010, 22:37 
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und hier noch das erste kapi xD


Tag 1. Vorgeschmack


Die Sonne stand hoch am Mittagshimmel und schickte ihre warmen Strahlen zur Erde herab. Ein roter, langer Schulbus rollte über den grauen Straßenteer und steuerte eine Haltestelle an. Der Ort, in dem diese lag, war nicht gerade groß und so stiegen hier auch nicht einmal die Hälfte der Insassen aus. Die Schüler drängten sich schon an die Bustüren und warteten ungeduldig bis diese aufspringen sollten. Vom hinteren Teil des Busses drängte sich einer Schaar von Kindern heraus, denn keiner dieser konnte es erwarten, nach Hause zu kommen, den Rucksack in die Ecke zu schmeißen und den Schulalttag zu vergessen.
Dann rollte der rote Bus über das blauweiße Pflaster und kam endlich zum stehen. Mit einem lauten Zischen schwangen die Bustüren auf und die Schüler stürmten heraus. Zwei Mädchen standen mit als erstes an der Tür und wurden so vom Strom erfasst. Geschubst bis sie endlich an der Straße angekommen waren, wo sich der Strom aus Kindern langsam auflöste. Nun standen sie an der Straße und überquerten diese ohne auf Autos zu achten. Wieso auch? Es fuhren um diese Zeit so gut wie keine durch den kleinen Ort. Als die die Hauptstraße hinter sich gelassen hatten waren sie im Begriff den langen Berg nach unten zu laufen.
Anfang der Straße war neben einem Haus, eine kleine Weide zu betrachten. Auch war die Straße, welche dem Namen ‚Hinterm Wege‘ trug, von Laub- und Nadelbäumen gesäumt. An jeder Ecke standen sie, mal vereinzelt, dann wieder zusammen. Auf der linken Seite waren mehr die Rückseiten von Bauernhöfen, oder Schuppen in denen etwas gelagert wurde.

Doch für dieses ruhige Bild hatten die beiden Mädchen wenig Interesse. Sie wollten so schnell wie möglich zu sich nach Hause und essen. Ja, essen. Sie hatten den Morgen überstürzt das Haus verlassen müssen, da sie beide verschlafen hatten. Der Wecker war stehen geblieben und die Eltern schon lange nicht mehr zu Hause gewesen. „Ich kann’s noch immer kaum glauben, Jun!“, meinte die eine der beiden Freundinnen. Sie war mit einer langen, dunkeln Jeans und einem grünlich, gelben T-Shirt, welches in der untern Ecke einen Totenkopf hatte, bekleidet. Sie war groß und schlank gewachsen. Ihre hellbraunen Haare hinten ihr knappe Fingerlänge von den Schultern herunter und strahlend hellblauen Augen funkelten aus, als sie Jun mit einem schiefen Lächeln anschaute.
„Ich auch kaum, Jamie. Ich meine: Das ist voll cool, unsere Eltern lassen mich echt eine ganze Woche bei dir schlafen, nur weil die so eine komischen Erholungsurlaub gewonnen haben.“, sprach Jun die Gedanke ihrer Freundin aus und auch ihr Gesicht zeigte ein Lächeln, dabei strahlten auch ihre blaugrünlichen Augen hell auf. Ihr Gesicht wurde von den schwarz gefärbten, Kinn langen Haaren umarmt, welche an der linken und rechten Seite einen metallicfarbenden blau ton hatten. Dieser Farbstrich war nicht dicker als ein Daumen. Gekleidet war das Mädchen in einem schwarzen Rock, der nicht bis über die Knie reichte und einem roten Top, welches mit silberner Schrift verziert war. Dort stand: ‚I´m Boss‘.
Ja, Jun und Jamies Eltern hatten unverhofft einen Urlaub auf Hawaii gewonnen und sonnten sich jetzt bestimmt schon seit Stunden am weißen Sandstrand. Doch das war den beiden Mädchen so ziemlich egal, denn sie hatten in Jamies Haus Sturmfrei und keiner machte ihnen Vorschriften, das Einzige, was jetzt noch störte, war die Tatsache, dass Schule war und die beiden am Samstag noch Zeitungen austragen müssten.
Endlich hatten sie das letzte Haus der Straße erreicht. Die beiden Mädchen standen vor einem alten Fachwerkhaus, welches durch einen neuen Dachanbau, der jedoch noch nicht bewohnt war, zu einem der größten Häuser der Straße geworden war. Ein kleiner Garten grünte vor sich hin. Eine riesige hellgrüne Tanne, welche man als "Lebensbaum" bezeichnete, rechte ihre Äste weit in den Garten und wurde noch oben führend immer dünner. Eine Wildkirsche, welche man wohl vor Jahren bis auf die Gablung hinunter gestutzt hatte, nahm einen Konkurrenzkampf mit der mächtigen Tanne auf, und war auch nicht mehr weit davon entfernt diesen zu gewinnen. Die dunkelgrünen Blätter schaften einen starken Kontrast zu den weißen Hauswänden, in denen dunkle Fensterrahmen ihren festen Platz hatten. Das Gras, welches vor kurzem erst gemäht worden war, spross in die Höhe und bedeckte die braune Erde. Eine Blumenrabatte, die aus allen möglichen Blumen zusammen gewürfelt war, erstrahlte in einem Farbenglanz, dass es eine Freunde war diese an zu sehen. Und in Mitten dieser stand ein Wildrosenbusch, welcher rot und rosa erblühte. Daneben fanden sich zwei kleine Bäume wieder, welche weiß, rosa ausschlugen. Ja, ihre Blätter waren weiß, rosa und leicht grün gepunktet. Zierbäume, hätte man sie nennen können. Und hinter ihnen erschloss sich ein Korkenzieherbaum, dessen Äste sich stark kringelten und in einander verschlungen waren.

Jamie war schon lange die weißlich, grauen Stufen der Steintreppe hochgestiegen. Rechts und links standen Blumenkästen, in denen rote, gelbe und andersfarbige Blumen blühten. Doch das interessierte die 15-jährige nicht, denn sie musste, wie fast immer wenn die von der Schule kam, auf die Toilette. Sie war im Begriff den silbernen Schlüssel in das alte, reichverzierte, schwarze Schloss zu stecken und die dazugehörige Türklinke an sich zu ziehen, damit das Schloss nachgab und die Freundinnen hinein gehen konnten. Und so geschah es auch. Die Tür sprang mit einem leisen ‚Klick‘ nach Innen auf und Jamie stürmte ins Haus, gefolgt von Jun. Beide Mädchen machten sich auf den Weg in die Küche, doch nur Jun blieb in diesem Raum. Jamie schmiss ihre Umhängetasche, welche ihr als Schulranzen diente, auf die dunkelbraune Eckbank und stürmte durch die hintere Küchentür in den Hinterflur, von dem aus es in den Keller, oder zur Hintertür hinaus ging und öffnete mit einem schnellen Ruck die Tür zum kleinen Klo. Diese verschloss sich. Aus dem Inneren ertönte Jamie Stimme. „Jun fang doch schon mal an. Machst du Spiegelei?“
Jun hatte gerade ihre Tasche abgestellt, als sie die Worte vernahm. „Ja.“, antwortete sie und lief durch die große Küche. Dunkle Schränke, ein dunkler Boden, eine helle Arbeitsfläche. Diese Brauntöne waren schon lange aus der Mode, was auch kein wunder war, da das alte Haus so über 100 Jahre auf dem Buckel hatte. Jun bückte sich und öffnete einen der Schränke die auf den Boden gingen und holte eine schwarze Bratpfanne heraus. Dann führte sie ihre Schritte in die Richtung in der Jamie verschwunden war, vor einem großen, braunen Schrank bliebt sie stehen und zog einmal feste an dem rundlichen Griff. Ein schleichendes Sauggeräusch ertönte und der Kühlschrank öffnete sich. Das schwarzhaarige Mädchen griff nach der Margarine und vier braunen Eiern.
Als Jamie wieder in die Küche kam, schritt sie zu einem anderen Schrank herüber und holte zwei Teller heraus, dann öffnete das Mädchen eine Schublade und kramte aus dieser zwei Gabeln und Messer. Nachdem sie alles auf dem Tisch abgestellt hatte holte sie Brot aus dem Regal, welches sich gegenüber von Jun fand, und legte es auch auf den Tisch, zusammen mit Nutella, Maggi und andern Sachen, die die Mädchen immer zum Spiegelei aßen. Es war mehr ein Frühstück als ein Mittagessen, aber wenn sie zusammen hockten frühstückten sie meist eh so spät.

Jun und Jamie hatten die weiß, gelben Eier verzerrt und überlegten nun, was sie heute tun würden. Es war Montag. Fernsehen gucken? Nein, das war langweilig. Vielleicht eine Story zusammen schreiben? Ne, die würde eh untergehen. Schließlich kamen sie zu dem Entschluss ihrer Lieblingsbeschäftigung nach zu gehen, wenn sie zusammen waren. „Drehbuch?“, fragte Jamie. Jun nickte. „Aber oben in deinem Zimmer. Da ist es am gemütlichsten.“, gab sie als Antwort. Jamie kniff die blauen Augen zusammen. „Du willst dich doch nur wieder auf meinem Bett lang machen, gibt’s zu!“, meinte diese gespielt böse. „Ja, klar, klein Jamielein. Da ist es so schön gemütlich.“, meinte die Angeklagte und stand auf. Jamie tat es ihr nach und die beiden Mädchen gingen aus der Küche raus in den Flur. Im Flur stand eine alte wacklige Garderobe, die mit Jacken nur überhäuft wurde. Eine schmale, steile Holztreppe führte in den ersten Stock. In ihm befanden sich die gesamten Schlafzimmer der Familie, sowie das große Badzimmer.
Eilig stiegen sie die Treppe herauf, die ein Knarren auf fast jeder Stufe von sich gab. Die beiden eilten durch den kleinen Flur, vorbei an dem Schlafzimmer von Jamies Eltern, ihren Geschwistern und dem Bad. Ihre Schritte wurden von dem neuen blauen Fußboden begrüßt. Vor Jamies Zimmertür blieben sie stehen. „Was is´“, fragte Jun. Jamie starrte auf ihre Türklinke. „Guck dir den sch* an. Anna und Andre meinten sicher wieder mal: Komm wir malen dir Klinke von Jamie mit roter Farbe an.“, meinte sie und dachte dabei verächtlich an ihre zwei kleinen Geschwister. Jamie konnte sie nicht wirklich leiden. Sie nervten und es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass sie das Zimmer verwüstet hatten, oder die Tür angemalt. „Dann ist das da aber schon seit heute Morgen. Und wir haben es nicht gesehen.“, stellte Jun fest. „Ja, ich weiß.“, pflichtete Jamie zu und drückte die verdreckte Klink hinunter. „Geh schon mal rein. Ich wisch das weg.“

Jun tat wie geheißen. Die gelbe Tapete, mit der roten und schwarzen Borte hießen sie willkommen. Sie trat ein und sah sich um. Alles wie sie es verlassen hatten. Das blau, gelbe Sofa ausgezogen zum Schlafen und genauso zerwühlt wie das Bett. Der Tisch mit dem Fernseher, der nur für die Playstation und den GameCube gedacht war, stand fast in der Mitte des Raumes, dort wo er eigentlich immer stand, war das Sofa verlängert. Der Schreibtisch war aufgeräumt und auch die Fensterbank war wie immer. Voll mir Büchern und dem Elefantenfuß, der einzigen Pflanze, die sich nun schon länger als zwei Monate bei Jamie hielt. Und auch die beiden Gameboys der Mädchen lagen noch mit allen Spielen auf ihren Plätzen. Jun trat näher ins Zimmer und lief – wie fast immer – gegen das Plastikspinnennetz welches von dem Deckenstrahler herunter hin. Sie blieb stehen und wischte es sich auf dem Gesicht. Das Jamie das nicht abhängt!, dachte sie leicht verärgert.
Genau in diesem Moment kam Jamie um die Ecke und sah Jun dort stehen. „Na, schon wieder gegen das Netz gelaufen?“, fragte sie frech und schloss die Tür hinter sich. Sie hatte die Klinke eben schon abgewischt, als Jun sich umgesehen hatte. Jun schaute dreist. „Nein, ich wollte die beiden Spinnen, die da so rum hängen, nur begrüßen.“, der Sarkasmus war richtig heraus zuhören. „Sind den die DS noch da?“, erkundigte sich das braunhaarige Mädchen. „Jop, die sind noch da. Es ist alles wie heute Morgen.“ Dann begab sich Jun zum Bett und schmiss sich darauf. Jamie lief hinter dem kleinen Tisch mit dem Fernseher her und legte sich aufs Sofa. Juns Blick schweifte ein Stück noch unten ab und sie entdeckte auf dem hellbrauen Holzboden einen roten Flecken. „Jamie?“, fragte Jun und schaute nicht von dem Fleck. „Hm?“, ertönte es von Jamie, die es sich gerade gemütlich machte. „Da is‘ ein fetter Farbfleck auf dem Boden.“
Ein genervtes Stöhnen war zu vernehmen und Jamie schwang sich aus ihrer Gemütlichkeit – ein Verbrechen diese zu nehmen. Mit abfälligen Bemerkungen über ihre Geschwister verlies sie das Zimmer und kehrte kurze Zeit später mit einer Klopapierrolle wieder. Jun schaute zu ihrer Freundin. „Soll ich dir helfen?“, fragte sie. „Nö, geht schon.“, meinte Jamie in dem Ich-hasse-es Tonfall. So bückte sich das Mädchen und fing an den Fleck auf dem Boden zu entfernen. Zielsicher traf sie mit einem Knüll aus Klopapier den Mülleimer und richtete sie wieder auf. „So, jetzt ist es-“, etwas lies das Mädchen Inne halten. Eine warme Flüssigkeit war ihr auf den Kopf getropft!
Jun lag mit dem Gesicht zu Wand und schaute sich schon zum tausendeden Mal das Drachenposter an. Als Jamie nicht weiter sprach fragte sie: „Was ist?“ Die Antwort kam einen Augenblick später, als das Mädchen auf ihren Kopf faste und sich die Finger vors Gesicht hielt. „Nun, meine Geschwister meinten, es ist lustig die Decke gleich mit zu bemalen. … Ich bringe sie um!“, das war Jamies Standartspruch wenn sie von den beiden Kinder redete. Wieder topfte es auf ihren Kopf. „Na klasse.“, meinte Jun drehte sich langsam um. Jamie schaute nach oben, sie wollte wissen wie viel Farbe an der Drecke klebte. Doch was sie sah, lies sie erstarren…!

Jamies Kopf war noch oben gerichtet. Keiner der beiden hatte es gesehen, dabei war es doch fast unübersehbar gewesen! Ihr Körper zitterte und der Blick war starr nach oben gerichtet. Ihre Augen bewegten sich ein Stück und ihre Lippen formten Worte. Jun folgte langsam den Augen ihrer Freundin. An der Decke war etwas geschrieben – mit Blut! ‚Vorgeschmack‘ stand dort in großer Druckschrift, doch das Blut tropfte nicht von der Decke. Dafür war es so sauer und ordentlich aufgetragen worden. Es sah so aus, als hätte es eine Person mit den blanken Finger geschrieben! Nein. Der Kopf des verängstigten Mädchens wand sich langsam wieder dem zu, was dieses tat.
Grüne Augen starrten die beiden Mädchen weit aufgerissen an! Sie gehörten zu dem schwarz, weißen Kopf von Coco, dem Hauskater. Die schwarzen Pupillen waren zusammen gezogen. Dieses verlieh seinem Gesicht einen Tod bringenden Schein. Die Iris hingegen breitete sich fast im ganzen Auge aus, doch das weiß, was diese umrandete, war von roten Adern angefüllt! Das Blut floss langsam über die Backen des Katers und verklebte dort das Fell mit der Farbe des Todes. Sein Körper hing reglos in der Luft, etwas langes Nadelähnliches war durch seine Kehle gejagt worden und steckte nun fest in der weiß, gelben Decke. Schlaff hingen die Pfoten und der Schwanz in Richtung Erde. Sie waren rot gesprenkelt – auch Blut. Und ein Bein war halb abgetrennt. Die Pfote hing nur noch an einem einzigen Hautlappen, der jeden Moment reisen konnte. Der Knochen ragte heraus und starrte, glatt durch trennt, Jun und Jamie an. Die Innerreihen quollen aus dem aufgeschlitzten Körper und drohten jeden Moment, mit einem neuen Schwall Blut, ins Freie zu stürzen. Man konnte in den gesamten Körper einen verängstigten Blick werfen. Von der Kehle bis zum Unterbauch. Magen und Damm waren als erstes darauf aus, sich aus dem toten Körper zu hieven, dann wollten wohl Leber und eine halbe Lunge den Sprung versuchen.
Nun stand auch Jun die blanke Angst ins Gesicht geschrieben und auch sie begann zu zittern. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken und verbreitete sich im ganzen Körper, der wie tiefgefroren schien. Wer würde bei so einem grauenvollen Bild nicht auch Angst bekommen, und an seinem Verstand zweifeln? Und war so etwas überhaupt möglich?! Wie hatten sie es nicht bemerken können? Es war sicher alles nur ein schlechter Traum und jeder der beiden würde gleich schweigebadet hoch schrecken und dann würden sie zur Schule müssen – oder etwa nicht? Jamie, die wie in Trance schaute, streckte vorsichtig einen Arm nach ihrem toten Haustier aus. Verstand sie nicht, dass das was sie tat gefährlich war? Realisierte sie noch was sie tat? Oder war sie sich dem bewusst, was sie tat? Wahrscheinlich nicht. Sie war nicht sie selbst – von ihren Gefühlen überrannt. Dieses Tier hatte ihr so viel bedeutet! Er war immer da gewesen, wenn es ihr schlecht gegangen war und ihre Eltern schuld daran waren. Er hatte sie so oft getröstet und war immer bei ihr gewesen, wenn sie krank gewesen war. Und nun sollte er dieses alles nie wieder tun? Unmöglich – für Jamie!

„Jamie!“, rief Jun so gut es ihr gelang. Sie wollte ihrer Freundin damit sagen, dass sie das nicht tun sollte! „Coco…!“, hauchte das Mädchen schwach, streckte die Hand weiter noch ihm aus, und ihre blauen Augen füllten sich mit Tränen. Doch auch durch den nassen Schleider konnte sie ihren Kater noch genau erkennen. Ihre wacklige Hand berührte sanft den Kopf, des toten Tieres. Er konnte noch lange nicht tot sein, denn sein Körper war noch warm! Und so begann sie ganz langsam sein blutiges Fell zu streicheln. „Hörst du mich?“, fragte sie, noch immer weit von ihrer Vernunft entfernt. Und sie sollte sogar eine Antwort bekommen! Mit einem lauten Schmatzen lösten sich Magen und Damm! Nun stürtzten sie in Richtung Boden. Doch sollten sie ihn auch berühren? Würden sie abreisen? Nein! Die Innerreihen baumelten stark hin und her, kurz über dem Boden. Und ihnen folgte ein riesiger Schwall Blut in die Tiefe, doch dieser zerschellte auf dem Boden! Zerbarst in alle Richtungen und spritzte auch fast Jamie zu. Jedoch gaben in genau diesem Moment Jamies Beine vor Schreck nach und das Mädchen stürzte rückwärts auf das Bett zu.
Jun fing ihre Freundin auf. Sie hatte sich aufgesetzt gehabt und hatte Jamie von dem Tier weg holen wollen, doch genau in dem Moment war sie gefallen. „Wir-“, begann Jamie langsam, doch Juns Worte waren schneller und holten sie wieder zurück auf den Boden der Tatschen. „Wir müssen die Polizei rufen! Jetzt!“ Jun schupste Jamie wieder auf die Beine. Die beiden Mädchen zitterten immer noch heftig und ein Brechreitz stieg immer und immer wieder in ihnen auf. Sie mussten sich zwingen den Blick von dem Tier anzuwenden, welches noch immer von der Decke hing. Und auch Jun kamen langsam die Tränen. Sie hatte Coco, eben so wie Jamie, sehr gern gehabt!

Jamie ging, dicht gefolgt von Jun, bis zum Schreibtisch. Keiner der beiden wollte den anderen jetzt zu weit weg lassen, was ja auch verständlich war. Langsam streckte die Kleiner der beiden, Jamie, die Hand zum Schreibtisch aus. Als ihre Finger die ersten Blätter bei Seite schoben und darunter ein Telefon zum Vorschein kam, wurde sie panisch. Ihre Nerven setzte aus. Jun stand schweigend daneben und krallte sich in den rechten Arm ihrer Freundin. „Hier…! Hier muss doch eins sein!“, rief das Mädchen aus und nahm nun beide Hände zum herumwühlen. Sie schmiss alles vom Tisch, traf mit einem Buch den Fernseher. Dieser setzte sich in Bewegung und raste auf den Boden zu. Ein widerliches Geräusch, welches man nicht beschreiben konnte, ertönte laut und klar. Der lange Katzendarm schlug auf der Bettkante auf und rutschte in einem enormen Tempo zu Boden. Der Gewicht des Fernsehers zerquetschte, mit einem eindringlichen Schmatzgeräusch, den Magen, als welchen unter dem Fernseher die letzte noch nicht ganze verdaute Mahlzeit zum Vorschein kam. Nun war der gesamte Bereich beim Bett voller roter Flüssigkeit, das Fenster verschmiert, das Poste ruiniert und der Schock sah tief, denn Jun und Jamie hatten dieses mit angesehen. Wie in Zeitlupe war das Gerät gefallen. Nun wollte sie nur noch eins: so schnell wie möglich raus aus diesem Raum. „Unten, da sind sicher die ganzen Telefone!“, lies Jun von sich hören und zog Jamie panisch hinter sich her.

Und wirklich, dort war ein Telefon. Neben der Ladestation, wie fast immer. Juns Hand griff danach und wählte die: 110. Doch öfters als ein Mal verdrückte sich das schwarzhaarige Mädchen und so dauerte es lange, bis sie endlich die Nummer gefunden hatte. Ein Tuten… zwei Mal tuten… Und dann? Dann machte es einen lauten fiep Ton und der Akku war leer. Jun lies es sinken und schaute Jamie an. „Und jetzt? Wo sind die anderen?“, fragte sie leise und gebrochen. Jamie schluckte. Sie hatte eins gesehen und sie war sich sicher, dass es noch vollen Akku hatte, doch es lag oben. Oben auf der Kommode vor Jamie Zimmer.
Schnell rannten die Mädchen die Treppe hoch, sie wollten nicht mehr alleine sein! Angst durchflutete sie bei jedem noch so keinen Atemzug. Endlich die Kommode kam in Sicht und schon hielt Jun das Telefon ihn ihren Händen. Es war kalt, kalt wie der Tod. Und doch, erhofften sich die beiden, davon, dass sie nicht sterben würden! Wieder wählte Jun die Nummer. 110. Es tutete… Und wieder. …Vier Mal.
Jamie stand mit dem Rücken zu ihrer Tür, sie hatte ganz vergessen, dass diese hinter ihr war. Die Tür knarrte. Erschrocken fuhren die beiden Mädchen herum! Jamie hatte sie mit der Hand gestreift und sie war einen Spalt aufgeschwungen. Aber was war das?! Kein Blut an der Wand… Es tutete noch ein Mal. Die Mädchen schluckten schwer und Jamie drückte noch einmal gegen die Tür! Sie schwang bis zum Anschlag auf und was sie sahen, lies beide stocken…! Es tutete noch ein Mal…

Das Einzige für das sie jetzt noch Augen hatten, was das schwarz, weiße Etwas, welches sie auf den großen grünen Augen verschlafen anschaute und es sich auf dem Sofa bequem gemacht hatte. „Miau?“, fragte der Kater und legte den Kopf leicht schief, gähnte herzhaft und wartete auf eine Antwort drauf, warum die beiden ihn beim dösen gestört hatten.
„Hallo? Ist ja jemand?“, fragte eine Frauenstimme, die so eben dem Tuten ein ende gesetzt hatte. Jun lies das Telefon fallen und ein lautes Geräusch ertönte, als dieses auf dem Boden aufschlug. „Miau?“, fragte der Kater noch einmal und begann zu schnurren, nach dem Motto: Kuschelt mich.


Ich war gerade auf dem Weg in mein Arbeitszimmer. Ich lief durch die weißen Gänge des Gebäudes in dem ich mich befand. Was haben die nur für ein Chaos in Jamies Zimmer angerichtet., dachte ich mir belustigt. Jeder, an dem ich vorbei ging, wich mir aus. So sollte es auch sein, denn schließlich war ich der Boss hier. Ich drückte die Türklinke zu meinem Zimmer, mit dem Ellbogen, hinunter, und schloss die Tür wieder mit meinem Fuß. Ich bleib vor dem großen Mülleimer stehen und schmiss das rot verfärbte Taschentuch hinein. Das Rote was das Blut mit dem ich eben noch das Wort ‚Vorgeschmack‘ an die Decke von Jamies Zimmer geschrieben hatte.
„Na, wie hat euch mein Vorgeschmack gefallen? Nur schade…“, begann ich. „Dass ich alles wieder in den alten Zustand versetzten musst, weil ihr die Polizei rufen wolltet. Aber so… So ist es auf die Dauer viel lustiger. Wartet ab, bis es richtig los geht.“ Meine Lippen verzogen sich zu einem genüsslichen Grinsen.

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michi |X| - 18. Aug 2010, 15:10
upps sorry dragi
michi |X| - 18. Aug 2010, 15:10
hi drogi
Birnengulasch |X| - 18. Aug 2010, 15:08
iu
Dragonir |X| - 18. Aug 2010, 15:07
hi


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 Betreff des Beitrags: Re: 1000 Wege führen zum Tod...
Ungelesener BeitragVerfasst: So 30. Mai 2010, 22:50 
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Sehr schön ^^ einen Fan habt ihr mehr, nächste Kapi schon fertig?

der begeisterte Maza

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 Betreff des Beitrags: Re: 1000 Wege führen zum Tod...
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 31. Mai 2010, 19:53 
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Ich bin auch sehr begeistert, freue mich schon auf das nächste Kapitel ^^
Bitte, bitte habt das kapitel schnell fertig ich will unbedingt wissen wer das war!! ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: 1000 Wege führen zum Tod...
Ungelesener BeitragVerfasst: Do 3. Jun 2010, 12:31 
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Super Geschichte, hoffentlich kommt das nächste Kapi schnell ;)

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Danke an mondfeuer für den tollen Ava!


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 Betreff des Beitrags: Re: 1000 Wege führen zum Tod...
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 21. Jun 2010, 14:31 
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einwandfreie geschichte, trotz der horrorszenarien. unbedingt nur lesen, wenn man das auch wirklich kann. also, wer sehr sensibel ist oder sich dinge sehr gut vorstellen kann und noch nicht so alt ist, sowas nich verkraften kann, sollte diese geschichte nicht lesen.

mir ist sogar der geruch rüber gekommen. die geschichte ist toll und geheimnisvoll. ich möchte gerne mehr davon lesen. :gratz

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 Betreff des Beitrags: Re: 1000 Wege führen zum Tod...
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 21. Jun 2010, 15:53 
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Was mich ein wenig stört, ich glaube der User ist garnicht mehr aktiv. :awesome:


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 Betreff des Beitrags: Re: 1000 Wege führen zum Tod...
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 21. Jun 2010, 16:38 
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Wer Drago? die ist noch/wieder aktiv, allerdings bin ich mir bei Flying Sea nicht sicher. Beide wollten aber demnächst ein RPG eröffnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1000 Wege führen zum Tod...
Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 30. Jul 2010, 10:34 
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Ich sagte ihr, bevor ich in den Urlaub gefahren bin: Stellst du das nächste Kapitel rein? Sie: Ja, mache ich. Sieht man ja...
Naja, hier ist das zweite Kapitel Teil 1. UNd danke für eure ganzen Kommis, wir hoffen einfach mal, dass euch auch dieses Kapitel hier gefällt ^___^


Tag 2. Verschwunden (Teil 1.)



Stille erfühlte die Morgenluft. Kein Geräusch war zu vernehmen. Langsam tauchten die ersten Sonnenstrahlen im dem blauen Himmel auf. Ein Fahrrad rollte den Berg hinunter, vorbei an den vielen Bäumen. Im Gepäck hatte das Fahrrad die Tageszeitung. Der Fahrer hielt vor dem Haus, von Jamies Eltern, und stieg ab. Schnellen Schrittes lief der Austräger über die weißen Fliesen und steckte die Zeitungen an den dafür vorgesehenen Platz. Dann eilte er wieder zurück zu seinem Gefährt und radelte davon. Dann hielt wieder Stille einzug. Die Himmel nahm nun einen gelblichen Ton an, der in rosarot überging und die Wolken mit in das Farbenspiel mit riss.
So verstrichen noch ein paar Stunden in der Stille, die der Morgen mit sich brachte. Es sollte wohl ein schöner Tag werden, denn die Wolken, welche noch vor zwei Stunden am Himmel gestanden hatte, waren nun fast spurlos verschwunden. Nur ab und zu öffneten sich ein paar Haustüren und müde Gesichter schlüpften hinaus und machten sich auf zur Arbeit. Doch dann lag das Dorf auch wieder im Schatten der Ruhe.

Jedoch wurde diese Ruhe je unterbrochen – in einem Zimmer. Ein schrilles Geräusch hallte durch den Raum und war darauf aus, jedem der es vernahm, das schönste zu nehmen was man manchmal haben konnte… Den Schlaf! Müde tastete sich eine Hand unter der warmen Bettdecke hervor und drückte auf den Ausschalter des Weckers. Doch dieser hielt nichts von der Idee Ruhe zu geben und schrillte glücklich weiter vor sich hin. Genervt, über den kaputten Abschaltet, erhob sich die fröstelnde Hand langsam über den Wecker. Dann schnellte sich hinunter und mit einem kräftigen Schlag herrschte Totenstille im Zimmer. Ein Grummeln war zu vernehmen und dann wurde das Federbett zurück geschlagen. Jamies Gesicht kam zum Vorschein und verriet, dass sie grauenvoll geschlafen hatte. Was ja nach Gestern kein Wunder war. Langsam schälte sich das Mädchen von der weichen Matratze und stellte ihre Füße auf den Holzboden. „Jun, aufstehen. Schule ruft!“, meinte Jamie. Jun griff nach dem Kissen, auf dem Jamie eben noch gelegen hatte, und schmiss es ihrer Freundin ins Gesicht. Dann zeigte Jun ihr den Mittelfinger. „Lass mich schlafen.“, brummte sie, wie immer, drehte sich dann in Jamies Bett herum und schloss die Augen, welche sie auch nur kurz zum anvisieren ihrer Freundin geöffnet hatte. Jamie verschwand ohne ein weiteres Kommentar im Badezimmer.

Jun stieß einen angekotzten Laut aus. Eine Stunde bevor der Wecker geklingelt hatte, waren sie und Jamie erst eingeschlafen. Das Mädchen hasste es früh auf zustehen und erstrecht, wenn sie zu wenig Schlaf bekam - Morgenmuffel. Sie atmete einmal tief ein und schlug die Decke von sich, diese lag sowieso nur noch halb auf ihr, da Jamie den Rest schon längst nach hinten geworfen hatte – die beiden Mädchen hatte vor Angst in einem Bett geschlafen. Nun glitt Juns Blick zu ihren Füßen, die noch unter der warmen Decke versteckt waren. Etwas Weiches kitzelte sie an ihren Zehen. Was konnte das nur sein? Vorsichtig hob das schwarzhaarige Mädchen die Decke an und blinzelte darunter. „Mau?“, fragte sie die niedliche Stimme von Coco, der durch das Anheben der Decke wach geworden war. Jun schloss erleichtert die grau, grünen Augen. „Nur ein Traum…“, murmelte das Mädchen vor sich hin und stand gezwungen auf. Sie wollte gerade die Tür öffnen und in Richtung Bad verschwinden, als ihr jemand zuvor kam. Jamie öffnete die Tür mit einem Ruck und lief an Jun vorbei. „Morgen.“, meinte sie matt und griff nach einer frischen Hose. Jun verschwand mit auch einem „Morgen“ im Bad.

Als sie wieder heraus kam und sich auf den Weg in die Küche machte drängten sich die Erinnerungen von Gestern wieder in ihre Gedanken. Dem Mädchen lief es kalt den Rücken herunter. Auf Juns Armen bildete sich eine Gänsehaut. „Es war eine Einbildung. Ein Tagtraum, nichts weiter!“, redete sie auf sich ein und fing an den Tisch zu decken. Minuten vergingen und Jun saß alleine in der Küche. Sie stemmte sich von dem Stuhl auf und ging zur Tür. Wenn Jamie nicht runter kam, sie noch Zeit hatte und nur mist im Radio kam, musste sie sich eben anders beschäftigen. Und schlafen konnte sie jetzt, wo sie schon wach war, auch nicht mehr. Das Mädchen öffnete die Haustür und die kühle Morgenluft empfing sie mit offenen Armen. Ihr Blick wandte sich nach Rechts. Ihre Hand umfasste das Papier der Tageszeitung und mit dieser verschwand Jun wieder im Warmen des Hauses. Sie schlurfte in die Küche zurück und fing an die Schlagzeile zu lesen…
Eigentlich hätte sie so etwas nie gemacht, aber es würde sich nur für den späteren Unterricht als gut erweisen, wenn die das tat. Denn im Moment hatten die Kinder in der Schule das Projekt: Medien machen Schule, bei Frau Köchling. Stink langweilig. Das ist die erste Antwort die man von den Schülern erwarten konnte, wenn man sie fragte wie das Projekt den wäre. Oder auch andere Aussagen, die in aggressive Richtung gingen. Aber mal ehrlich. Wer liest schon gerne die ganze Zeit irgendeine Zeitung mit dem Namen HNA und bekommt haufenweise Arbeitsblätter und dann auch noch als Hausaufgabe, für jeden Tag einen Artikel auf der Zeitung heraus zu suchen und diesen zusammen zufassen?
Doch bei der Schlagzeile weiteten sich Juns Augen. Konnte das sein? Sie begann zu lesen und immer erstaunter wurde ihr Gesicht. Aber wie groß war schon die Wahrscheinlichkeit, dass es genau diese Personen waren? Aber die Namen konnte es einfach nicht noch einmal geben…, oder doch? So ähnliche Fragen türmten sich in ihrem Kopf auf, als sie die drei Namen las.

Jamie stolperte endlich in die Küche, auf dem Arm hatte das Mädchen Coco und drückte diesen fest an sich. Der Schreck an den ‚Tagtraum‘ steckte auch ihr noch tief in den Knochen. Die beiden Mädchen hatten es für eine dumme Einbildung – einen Streich ihrer Fantasie – abgetan und hoffen, dass dieses Ereignis schnell auf ihren Köpfen verschwand. Jamie setzte sich, lies den Kater vom Schoss auf den Boden springen und schaute Jun an. „Was hast du?“, fragte sie schlussendlich. Jun schüttelte leicht den Kopf, als Zeichen, dass sie noch fertig lesen wollte. Jamie akzeptier dies und fing schon einmal an die Brote für die Schule zuschmieren.
„Okay. Was ich habe? Warte ich les es dir vor…“, meinte Jun und ihre Augen rutschten wieder an den Anfang des Tageblattes. Jamie hatte den Eindruck, dass sie nicht wusste wie sie diesen Artikel abharken sollte? „Wie vom Erdboden verschluckt…“, fing sie an und Jamie schaut auf. „… Diemelsee, Adorf. Gestern verschwanden von einem Fest drei Jugendliche spurlos. Die Polizei wurde schon benachrichtigt und sucht die Umgebung gründlich ab. Gestern Abend fand in der Dansenberghalle ein Sommerfest stad. Die drei Kinder hatten dort mit anderen Freunden gefeiert. Nach circa zehn Uhr – so schätzen die Freunde – seien die Drei nicht von draußen wieder gekommen, sie haben sich dabei nichts gedacht und wären dann gegen elf nach Hause, da ja am nächsten Tag Schule wäre, so eines der Kinder. Andere Erwachsenen sagten, sie seien in Richtung der Schule auf und davon, anscheinend waren sie auf dem Weg nach Hause, oder zum Anrufsammel-Taxi, welches in der Dorfmitte hätte eines der Kinder mit nehmen sollen, so weiter der Polizeisprecher. Doch dort wären sie nie angekommen, meint der Taxifahrer, der nach zwanzig Minuten des Wartes zu seinem nächsten Kunden gefahren sei.
Die Eltern waren in großer Sorge, nach dem sie nicht wussten wo ihre Kinder seinen und diese auch nicht an ihre Handy gingen, was nicht normal wäre. Und erst recht nicht um die ausgemachte Uhrzeit zu Hause gewesen seinen. Die Eltern waren schließlich zum Fest gefahren und hatten sie dort auch nicht gefunden und auch keiner sie mehr seit fast zwei Stunden gesehen hatte. Dann hatten sie die Polizei angerufen…“.
Jun machte eine lange Pause. Jamie betrachtete sie. „Gut, dass wir nicht mit auf das Fest waren.“, meinte Jamie, doch Jun schüttelte den Kopf. „Es wäre wahrscheinlich besser gewesen wenn wir da geblieben wären, Jamie.“ Die Angesprochene verstand nicht ganz, doch in ihrem Hinterkopf machte sich ein schrecklicher Gedanke breit. Dann führ sie fort.
„Die Polizei suchte nach den Kindern und fand dann auch einen Hinweis. Einen abgerissenen Ärmel, an dem Blut klebte. Die Auswertung liegt bereits vor und es heißt, dass es sich eindeutig um das Blut von Nadine E. handelt. Die Eltern stehen unter großem Schock. Desweitern wurden auch noch die Handys von Bernd-P. M. und von Nina T. gefunden! Das was der Polizei Fragen aufwirft ist: Wieso die Spuren plötzlich verschwinden und auch die Spürhunde an einer Stelle anschlagen und darauf deuten lassen, dass sie nicht weiter ginge. Dies würde bedeuten, dass die Kinder sich ‚in Luft‘ aufgelöst haben müssten, da die Spur auf dem Lehrerparkplatz plötzlich endet. Die Eltern machen sie große Sorgen und Vorwürfe… Dennoch findet der Unterricht an der Schule wie normal stad. Nur wird dort nicht das ganze Gelänge zugänglich seinen.“ Jun hatte den Artikel fertig gelesen. Jamie sah sie geschockt an. Nun hatte auch sie verstanden was Jun eben gemeint hatte. Das war doch unmöglich! Wie konnten ihre drei Freunde einfach so spurlos verschwinden? Und wieso wurde von Dominik nichts erwähnt?! Fragen über Fragen…

Schweigend liefen die Mädchen neben einander her. Den Berg hinauf zur Bushaltestelle. Beide ‚unterhielten‘ sich nur mit Blicken, die sonst keiner verstand. Angst, das war das, was in jedem Blick der beiden zu finden war. Erst das gestern und jetzt das? Beide wussten nicht was sie davon halten sollten. Heute würden sich nach der Schule mit zu einem Kumpel gehen, wenn diesem nicht auch etwas zugestoßen war. Die beiden fragten sich noch immer wieso Dome, oder auch Dominik, nicht erwähnt worden war.
Dicht neben zusammen überquerten sie die graue Straße und fanden sich auf der kleinen Haltestelle wieder. Lautes Getuschel war im Gange. Jeder der die Zeitung noch nicht gelesen hatte, wusste nun trotzdem über alles bescheid. Die Mädchen hofften… Hoffen, dass jetzt einer zu ihnen kommen würde und ihnen Löcher in den Bauch fragen würde, ob sie etwas Genaueres wüssten, da sie ja mit den drei Verschwundenen befreundet waren. Klar, die meisten mussten es. Aus den Nameskürzeln in der Zeitung, hätte es jeder erraten können, der in der Nähe von Adorf wohnte, oder mit den entsprechenden Personen zusammen zur Schule ging. Viele Blicke ruhten auf den Freundinnen, die versuchten das alles irgendwie zu verdrängen – es gelang ihnen aber nicht.
Die beiden hatten überlegt, ob sie nicht bei Jamie zu Hause bleiben sollten, aber es gab zwei Dinge die die beiden daran hinderten. Zum ersten: Sie wollten wissen was mit Dome war und zum zweiten der Bus, welcher gerade um die Kure kam und auf die Haltestelle zuhielt. Es war zu spät zum Gehen. Jun und Jamie wurden vom Strom der Kinder erfasst und in den Bus verschleppt. Die roten Türen schlossen sich, nach dem der letzte Schüler an dem immer mies gelaunten Busfahrer vorbei war. Dann drehten sich die schwarzen Gummireifen und das Gefährt machte sich auf den Weg zur Schule.

Die Landschaft flog an den beiden nur so vorbei. Die kleinen Alleen die am Straßenrand standen, der Wald, durch den sie fuhren, die Kornfelder, Windmühlen und auch die zweite Haltestelle an der der Bus stehenblieb und noch ein paar Kinder abholte, die nur zwei Kilometer von Adorf entfernt wohnten und auch die Bauernhöfe. So richtig nahmen Jun und Jamie das erst wahr, als der Bus in den Weg zur Schule einbog und an der Dansenberghalle, sowie an dem großen Kiesplatz, bei dem immer die Läufe für die Bundesjugendspiele stadtfanden und dann endlich zum Stehen kam. Die Blicke der anderen Kinder lösten sich von ihnen und die Schüler strömten in einer Traube aus dem Bus.
Langsam, und nicht so wie jeden Morgen, setzten Jun und Jamie einen Fuß vor den anderen. Sie gingen den Berg, der zum Schulhof führte, herunter und sahen Polizisten auf dem Gras stehen. Ein Schäferhund und sein Besitzer suchten die Büsche nach Spuren ab. Und auch auf dem Schulhof fand man fast das gleiche Bild vor. Jamie steuerte etwas unsicher auf die Bank zu. Auf dieser Bank trafen sich die Freunde jeden Morgen und warteten dort bis der Unterricht anfing, wenn sie keine Hausaufgaben abschreiben mussten. Jamies Schritte wurden langsamer, ihr Blick wandte zu Jun. „Was wenn keiner kommt?“, fragte ihr Blick. Jun erwiderte diesen mit einem Schritt an Jamie vorbei, auf die Bank zu. Jamie folgte ihr. Jun war der Ansicht, dass einer kommen würde, es musste! Ihr Naivheit sagte ihr das.
Also nahmen die beiden Mädchen auf der Bank platz und spähten in die rechte Richtung. Von dort tauchten jeden Morgen, nach dem sie über 100 Treppenstufen der Schultreppe, überwunden hatten Nadine und Dome auf, zusammen mit Bert-Philipp, der aber nur Philipp gerufen wurde. Manchmal wankte ihr Blick sich zu dem Weg von dem sie gerade gekommen waren, den von dort tauchte immer Nina auf. Unruhige Blicke auf die Schuluhr verrieten ihnen, dass die vier schon alle überfällig waren. Dan zum Lehrerparkplatz, auf dem kein einziges Auto stand. Dort eilten Politzisten und Spurensicherung von einem zum anderen Ort.

Der Schulhof an sich war eigentlich ziemlich groß. Er war in zwei Teile unterteilt. Zum einen der ‚Große-Schulhof‘ und der ‚Kleine-Schulhof‘. Diese waren getrennt durch einen kleinen Wald, welcher eingezäunt war, doch die Kinder immer in den paar Bäumen herumliefen. Auf dem Großen trafen sich immer die älteren Schüler und redeten und auf dem Kleinen wuselten die Kleinen herum. Der Schulhof war von Gebäuden umstellt. Dem Bio- Chemie- Physik-Räumen, den Werkräumen für Ton und Papier und Holz. Dann noch den Pc-Räumen und der Betreuung. Daran schloss sich das ‚Paphaus‘ an. Ein Gebäude was führe auf Schulüberfüllung gebaut worden war. Dieses war so unstabil, das es reichte einen Fußball – von einem guten Spieler – dagegen zu schießen, dass eine Wand riesige Risse aufwies und ein weiter Schuss genügen würde, um ein Loch in das Gebäude zuschießen. In diesem Haus hatten Jun und Jamie ihre Klasse.
Dann war da das ‚Fingerhuthaus‘ was seinen Namen wahrscheinlich daraus hatte, dass es auf dem Berg stand, wo der Weg der Busse herunter führte und nur kleine Kinder dort Unterricht hatten. Gegenüber war der ‚Tatanplatz‘. Ein einfachere Sportplatz auf dem in der Pause Fußball und so etwas gespielt werden konnte. Hinter ihm war die ‚Kleine-Sporthalle‘, dessen Eingang auf dem Lehrerparkplatz lag. Die große Sporthalle war die Dansenberghalle…
Dem Parkplatz schloss sich ein weites großen Gebäude an, in welchem die meisten Klassenräume lagen. Das ‚Haupthaus‘, wenn man es so nennen wollte, mit den drei Aufgängen. Vor den Aufgängen waren Bänke, auf einer davon, vor dem dritten Aufgang, saßen Jun und Jamie. Ein paar Meter weiter von ihnen entfernt waren die Mädchentoiletten und auf der andere Seite, des mittleren Aufgangs, die für Jungs. Weiter geradeaus schloss sich der erste Aufgang an und dann auch schon der Weg zum Sekretariat und das Lehrerzimmer, welche schon auf dem kleinen Schulhof lagen. Weiter hinten in dem angebauten Gebäude war auch die Schulbücherrein zu finden. Darunter die Cafeteria.
Die Treppen dort hoch, fand man sich vor der Aula – wo auch die ‚Schultreppen‘ waren – , vor der ein alter Feuerlöschteich vor sich hin segmentierte und darüber, hinter einer Trennwand, waren die Klassenräume der Kleinen.

Ein schwarzer Wuschelkopf erklomm die letzten Stufen, der riesenhaften Treppe. Nicht einmal außer Atem, was er. Seine dunklere Haut zeichnete sich schon fast aus der Menge ab. Die meisten Kinder hatten ein normales hellbraun als Hautfarbe, aber seine Haut war mehr in die Richtung eines Asiaten. Seine braunen Augen schlossen sich diesem passend an. Der Junge war etwas mollig, aber nicht unbedingt fett. Er hatte einen schwarz, blauen Schulratzen auf den Schultern und war mit einer knielangen, kariert braune Hose unterwegs und trug dazu eine dunkelorange, kariertes Zwitschert. Seine Schritte waren festgelegt. Er steuerte eine Bank an… Die Bank!
„Dome!“, riefen Jun und Jamie gleichzeitig. Dome rannte das letzte Stück zu seinen Freundinnen. „Ihr hab’s auch schon gehört, oder?“, fragte er und schaute die beiden an. Jamie und Jun nickten. „Wieso bist du nicht…“, fing Jamie an, doch Dome unterbrach sie. „Mir war nicht gut, also bin ich nach Hause. Aber ich wünschte ich wäre dabei gewesen.“ Jamie und Jun wussten genau was er sagen wollte. Wären sie dabei gewesen wäre vielleicht nichts passiert und die drei würden jetzt nicht alleine dort stehen, sondern zu sechst sein.
Die Schulglocke riss die Drei aus ihren Gedanken. Auf dem Weg zur Klasse fing Dome an zu grinsen. „Aber wir sollten das Beste daraus machen, denn nur trauern bringt nichts.“ Die beiden Mädchen wussten, dass ihr Kumpel recht hatte. Trauern würde jetzt auch nicht helfen und erstrecht nicht, wenn man bedachte, dass der ‚Tagtraum‘ dadurch nur immer wieder ins Gedächtnis kam. Die Kinder nahmen endlich auf ihren Plätzen platz. Alle Klassenkameraden tuschelten untereinander, starten zu den Freunden und kicherten sogar!
„Schlampen…“, meinte Jun und zeigte unauffällig auf die zwei Mädchen. Es sah so aus als würde sie es nicht im Geringsten interessieren, dass drei Leute aus der Klasse einfach verschwunden sind.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 1. Nov 2010, 18:37 
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 Betreff des Beitrags: Re: 1000 Wege führen zum Tod...
Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 17. Aug 2011, 10:27 
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