Do 12. Jan 2012, 19:47
Ein paar, wirklich wichtig davon war aber nur ein guter Freund, ansonsten geht sowas meist an mir vorbei, nur wenn mal wieder eins der Pferde stirbt, kanns auch mal passieren dass ich n richtigen Nervenzusammenbruch krieg
Als zuletzt die Stute gestorben ist auf der ich reiten gelernt hab, hab ich drei Stunden damit verbracht im Gelände mit meinem Pferd durch die Wälder zu reiten und irgendwann hab ich dann die Tränen nicht zurückhalten können und hab meine Arme um den Hals meines Pferdes geschlungen und einfach losgeheult, sie war so ein braves Mädl und wurde trotzdem noch bis zur letzten Sekunde von den meisten kaum geschätzt und niemand zeigte die Güte ihr Leid zu lindern, da kommt einem dann doch immer wieder der Gedanke auf, dass sies jetzt besser hat wie zu Lebzeiten
Oder wie mein Liebling, ein traumatisiertes uraltes Pferdchen welches alle getreten und gebissen hat, nur mir hat er anfangs vertraut, in den Tod gejagt wurde, ich hatte ihn wieder an Menschen gewöhnt, dank mir hat er sich wieder auch von anderen putzen und reiten lassen, und wie wirds uns gedankt?
Indem er pausenlos schufften musste und ich sogut wie nie mit ihm reiten hab dürfen, an unserem letzten Ausritt bin ich dann abgestiegen und hab ihn nurnoch geführt, drei Tage später war er tot

Einmal wurde auch eine Stute, auf welcher ich das Gangreiten gelernt hab, ich sags wies is, ermordet!
Der Tierarzt hat irgendnen Fehler gemacht, und ihr weiß Gott was für Mittel gegeben damit sie ruhiger wird, und plötzlich hatte sie dann ein Loch im Magen und wurde von innen von der Magensäure zerfressen, ich hab niemals ein Pferd unter solchen Schmerzen leiden gesehen wie damals, und dieses Wesen welches sich trotzdem weiterhin Tierarzt nennen durfte, hat nur mit den Schultern gezuckt und gesagt, sowas könne ja mal passieren...der hat doch wohl ne Schraube locker!!! >=(