Bella hatte natürlich wieder nicht verstanden, was der betrunkene Gast von ihr wollte. Sie hoffte einfach auf die macht des Zufalls. "Ihre Bestellung kommt sofort" sagte sie dem Gast und machte sich auf den Weg. Bella machte ihm einen Martini, gerührt. Je näher sie dem Tisch des Gastes kam, desto nervöser wurde sie. Würde der Gast vollkommen ausflippen, wenn es das falsche Getränk, bzw. die falsche Zubereitung war? Kurz bevor Bella am Tisch ankam stolperte sie vor lauter Nervosität über ihre eigenen Füße und verteilte den Martini komplett über den Gast, der ihn bestellt hatte.
"Was ist hier los Bella? Was machst du hier mit meinem Lieblingsgast?" Rief Heni verärgert. "Ich bin eigentlich ein Netter Mensch aber wenn hier eine Kellnerin versucht meinen Stammgast zu vergraulen fliegt sie. Du hast mich richtig verstanden Raus hier. Aber da ich ein Netter mensch bin bezahl ich dir noch die volle Woche an Lohn und sorge für einen Neuen Job. Du hast die Wahl zwischen: Kloputzer, Restauranteangestellte oder eben Garkeinen Job. Auf wiedersehen!" Sagte Heni und hoffte das er die entscheidung net bereute.
Damit hatte Bella schon gerechnet. Nach dem verkorksten Beginn des Arbeitstages konnte es doch nur noch schief laufen. Sie sah ihren Chef, oder besser gesagt ehemaligen Chef, an und wäre fast explodiert. Trotz all dem Ärger riß sie sich am Riemen. Sie ging ohne auch nur ein Wort zu sagen. Jetzt musste sie sich wohl einen neuen Job suchen. Nur welchen? Sie schlenderte die Straße entlang war frustriert. Dann entdeckte sie ein Restaurant. Hatte Heni nicht etwas von Kellnern im Restaurrant gesagt? Das war´s! Sie ging einfach hinein, um nach dem Chef zu fragen. Bella wurde der weg in die Küche gezeigt, in die sie sich begab. "Guten Tag, mein Name ist Bella und ich möchte mich für einen Job als Kellnerin bewerben." sagte sie und hoffte auf eine baldige Einstellung
Birne verspürte schon immer eine Abneigung gegen dieses Geschöpf, was die meisten "Bella" nannten. Er fand eine Kellnerin machte die schöne Bar-Atmosphäre irgendwie kaputt. "Entschuldigen Sie mein Herr, ich hätte gerne einen Wodka MArtini, gerührt, nicht geschüttelt." sagte das Obst zu Heni.
"Ok kommt sofort und tut mir sehr Leid das die Kellnerin einen So großen Fehler begangen hat. Ich musste sie entlassen. Einfach nicht geschaffen für diesen Beruf." Sagte Heni und holte den Wodka Martini wie bestellt. "Ich bräuchte aber trotzdem Maza der mir hilft bei den vielen Bestellungen verlier ich alleine fast den Überblick. Ich hoffe nach wie vor das er bald wiederkommt." Mit diesem Kommentar, wurde die anspannung in der Bar deutlich stärker und Heni versuchte abzulenken. "Hättest du vielleicht Lust Ein bis Zwei bestellungen Pro Tag Aufzunehmen und dem Gast das Bestellte zu geben bis Maza wieder da ist?"
"Wow, ich wollte dich gerade das selbe fragen." sagte Birne mit einem Lächeln im gesicht. Er nippte am Wodka Martini. "Das mach ich doch gerne. Ich brauch eh dringend einen Job."
"Klasse dann bring mal diese Bier zu dn Gästen" sagte Heni. "Dann fragst du diesen Gast was er trinken möchte und bringst ihn das. Kapiert?" Fügte er hinzu um zu Testen ob Birne für diesen Beruf geeignet ist. Abeer etwas unterstützung brauchte er umbedingt und es war ganz egal wer.
Birne nickte zufrieden, nahm die beiden Biere, und brachte sie zu den beiden jungen Gestalten. Danach wandte er sich dem Neuankömmling, nahm seine Bestellung auf, und brachte ihm ebenso ein Bier. "So, das war´s. Ich wisch ein paar Gläser ab." sate Birne und ging in die Küche.
Raven ging in die Bar, da er dort nach 2 Wochen Urlaub seinen Job als Türsteher oder vielmehr intelligenter Securityman mit gehobenem Niveau und einem unglaublich gutem Aussehen, wie er es gerne nannte, weiterführte. Er betrat also die Bar und schaute in die Runde, um zu sehen, wer denn da war.
Der Himmel sah etwas bewölkt aus, ein Schatten streckte sich auf dem Weg zur Bar von Heni & Maza. Man konnte aus der Ferne eine Gestalt mit Koffer erblicken, welche schnurstracks auf die Bar zuging. Als der Mann vor der Tür stand , wartete er einen kurzen Moment bis er die Tür öffnete. "Willy scheint es nichtmehr zu geben" murmelte er.
Als die Tür aufging blickte er auf & begrüßte alle die dort waren. Es war Maza . "Hallo Leute ich bin zuhause" Mit einem lächeln auf den Lippen stellte er seinen Koffer ab & atmete auf.
Birne schrak auf. "M..Maza? Der Maza? Oh mein Gott, sie sind für mich der Größte!" rief Birne und rannte zu dem Ankömmling. "Ich habe so viel von ihnen gehört, sie sind der coolste USer auf SG, sie haben alle mit dem MUSE-Virus infiziert, nicht wahr? Man munkelte Sie wurden entführt aber das stimmt natürlich nicht das wusste ich die ganze Zeit" plapperte Birne.
"Entführt???" Maza erschruk als der Fremde ihn aufeinmal zuquatschte. "Ich war auf einer Barkeeper Fortbildung, weiter nichts" Als er seinen Mantel auszog & zum Tresen ging, sah er sich einwenig um & wandte sich erneut zu Birne. "Wer bist du eigentlich kleiner?" Fragte Maza als er anfing einpaar Gläser zu säubern.
"Ich bin Birne. Ich hab hier ein wenig gekellnert während sie weg waren. Sie sollten sich lieber bei der Polizei melden, weil eine riesige Suchaktion wegen Ihnen im Gange ist. Auch die haben Sie vermisst. Apropos... Ich hab den Bürgermeister schon ewig nicht mehr gesehen..." murmelte Birne. Er konnte nicht mehr aufhören zu reden, weil er plötzlich eine Riesen LAdung Gefühle bekam. Hauptsächlich waren es Freude aber doch Zorn, weil Maza nichts sagte von seiner Abwesenheit, und viele ihn für Tot hielten. Aber dennoch war er froh das der Alptraum nun ein Ende fand.
Bella war am Ende mit ihren Nerven. Niemand der Anwesenden Köche konnte ihr etwas sagen, geschweige denn sie einstellen. Also blieb ihr keine andere Wahl, als das Restaurant wieder zu verlassen. Sie wusste nicht, was sie jetzt noch machen könnte und lief die Straße wieder hinauf, um nach Hause zu gehen. Da fiel ihr Blick auf den Park, der gegenüber ihrer Wohnung lag. Eine direkt am Park gelegene Trinkhalle zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. Bella ging dorthin, um sich etwas zu trinken zu kaufen. Ihre Gedanken waren auf Wut gestellt, weshalb sie sich 2 Bier holte und sich in den Park setzte. Was sollte sie jetzt nur machen? Arbeitslos zu sein war das Schlimmste, was ihr passieren konnte...
Michi ging in sein Büro auf und ab. Was sollte er als nächstes machen? Er brauchte auf jeden Fall eine neue Sekretärin. Woher soll er jetzt noch eine bekommen? Er schaut auf die Uhr 10 vor 20 Uhr. In 10 Minuten hatte Gott sei Dank, der Bürgermeister Feierabend.