mondfeuer hat geschrieben:im kino redet man nur mit seinen freunden und auf parties braucht man manchmal richtig mut um jemanden kennezulernen.
Na ja, dafür kann die Gesellschaft ja nicht dafür. Es liegt ja nicht an der Gesellschaft, wenn du dich nicht traust, neue Personen anzusprechen. Menschen beißen nicht, einige brauchen halt viel Mut um neue Personen anzusprechen, andere hingegen sprechen ganz locker neue Personen an und schließen schnell neue Freundschaften. Das kommt ganz auf die Person an. Schüchternde Personen haben es in diesem Fall eben schwerer als die eher "lauteren" Personen.

Das hat eigentlich rein garnichts mit der Gesellschaft zu tun - Ist ja nicht so, dass man gleich zusammengeschlagen wird, wenn man eine neue Person in einer Party anspricht. Nur Mut

mondfeuer hat geschrieben:ich gehe in der stadt - keiner grüßt mich, man guckt mich nur an. in den bussen wird man nicht beachtet, hauptsache man schweigt sich an.
Möchtest du etwa, dass dich jeder, den du siehst, dich begrüßt? Stell dir vor, du würdest jeden begrüßen, den du siehst. Das ist eigentlich garnicht möglich. Und wenn man anderen Leuten Hallo sagt, dann begrüßen sie auch meistens zurück. Wenn du also unbedingt von einer Person begrüßt werden willst, dann sagst du der Person eben zuerst Hallo. Die Person wird dir dann sicherlich auch Hallo sagen, die Person wird dich ganz bestimmt NICHT ignorieren.
In kleinen Dorfstädten ist es vielleicht normal, dass man sich immer begrüßt - weil da eben auch wenige Leute wohnen, und deshalb kennt man auch schon die meisten Personen vom sehen her. Aber in Großstädten ist das echt unmöglich, weil man hier vielleicht 100 Personen sieht wenn man eine Straße runterläuft. (in der Innenstadt zumindest

)
mondfeuer hat geschrieben:fühlt man sich da noch wohl? auch als egoist? wo sind die leute, die dir helfen, wenn jeder egoist ist?
Egoistisch sein heißt nicht unbedingt, dass man keinen anderen helfen wird. Als Egoist denkt man an erster Stelle immer über sich selber, aber natürlich denkt man auch an die anderen Personen und hilft ihnen auch. Das ist ja nicht so, dass Egoisten alle anderen Menschen garnicht beachten und sich nur auf das eigene Ich konzentieren. ^^
mondfeuer hat geschrieben:der endlose druck der gesellschaft, dumme blicke, dumme kommentare, intolleranz, jedes ding, was man macht, ist falsch.
Ja, da stimme ich dir teilweiße zu. Intolleranz ist hier in Deutschland wirklich ein großes Thema.
Solange man sich an den anderen Leuten anpasst und immer "in" ist, ist alles okay, so in der Art läuft das hier.
Aber Erfahrungen mit dummen Blicken habe ich eigentlich noch nie erlebt, warum sollten mich denn auch Leute ohne Grund dumm angucken? Dumme Kommentare habe ich schon einige Male gehört, das beste ist sowieso, diese Kommentare einfach zu ignoieren. Vieles darf man auch nicht zu persönlich nehmen - Einige sind halt so, dass sie alles, was sie denken, automatisch sagen.
Ich DENKE mir bei einigen Personen auch dumme Kommentare - nur im Gehirn, ich sag das ja nicht laut. Ich glaube, jeder denkt manchmal im Gehirn "oh man, wie dumm ist der denn bitte", oder "ja halt die fresse" oder sowas. (Kennt man gut bei Eltern

)
Einige verkneifen sich halt die Kommentare und denken sich diese nur, und einige sind "lauter" und sagen halt das, was die denken. Im Grunde genommen denken wir doch alle gleich. Man darf halt dumme Kommentare nicht zu persönlich nehmen. Das ist einfach nur eine Art, wie einige Menschen sind. Ich nehme die Kommentare auch nicht ernst bzw. persönlich. Ich denke mir immer, wie bereits gesagt, "ach, das ist nur seine art, wie er ist. Ich denke mir dumme Kommentare im Kopf, und er sagt seine dummen Kommentare laut."
mondfeuer hat geschrieben:ich wünsch mir die zeit der schule zurück, wo man noch selbst entscheiden konnte, was man lernt, wie man lernt und wie intensiv man es lernt.
Ja, in der Schulzeit kann man selber entscheiden, wie lange man lernt etc. Nur wenn man zu kurz lernt, dann schreibt man eben schlechte Noten. Und die schlechte Noten wirken sich auf das gesamte Leben aus. Wenn man schlechte Noten im Abitur schreibt - ja, selber Schuld, und keiner wird dich auch zwingen, bessere Noten oder sowas ähnliches zu schreiben. Man darf auch garnicht lernen und nur schlechte Noten schreiben - Besser für die Freizeit, nur schlechter für das zukünftige Leben. Die Schulzeit ist die wichtigste Zeit für das Berufsleben, und wenn man das nicht "besteht", dann hat man sich die gesamte Zukunft kaputt gemacht. Wenn man schlechte Noten schreibt, wird man zwar nicht unter Druck gesetzt (im Gegensatz zur Berufswelt), aber mit schlechten Noten wird man eventuell im gesamten Leben schlecht enden. Meiner Meinung nach sollte man eher mehr Druck machen, wenn man schlechte Noten schreibt, anstatt in der Berufswelt. Heutzutage nehmen die Kinder schlechte Noten überhaupt nicht ernst, die Eltern geben keinen F*ck über die Noten, den Schülern ist es auch egal , sie schwänzen die Schule und werden Schulabbrecher - perfekter Weg, um ein HARTZ 4 Empfänger zu werden.
mondfeuer hat geschrieben:das kann man im berufsleben nicht mehr entscheiden - im berufsleben entscheidet dein chef, was aus dir wird und was du tun darfst und erreichst du nicht die werte, die er persönlich bevorzugt, bist du schnell wieder draußen.
Ja, logisch. Du entscheidest dich ja für einen Beruf, das heißt die Berufswahl steht dir frei. Und der Chef sagt dir dann eben, was du machen sollst, sonst wird aus dem gesamten Berufssystem nichts.
Abgesehen davon kannst du ja notfalls kündigen, falls dir der Beruf nicht passt. Schule kannst du nicht kündigen oder so.

Es gibt ja vielleicht Leute, die ein easy-Life führen wollen, vielleicht wollen sie einfach auf der Straße chillen, Freunde treffen, und mit Arbeitslosengeld leben. Vielleicht haben sie das ja vor, weil sie keine Lust haben, 'nen große Karriere aus ihrem Leben zu machen.
Wenn du eine Firma leitest, dann bestimmst du doch auch, was deine Arbeiter machen. Wenn deine Arbeiter das machen, was die wollen, dann wird aus der gesamten Firma nichts. Dein vorgesetzter sagt also, was du machen sollst.
Wenn du dir beispielsweiße einen Programmierer für ShinyGlurak angagierst, dann sagst du ihm auch, was er machen soll und wie er es machen soll - Da hat er ja keine freie Wahl. Wenn du sagst, dass er ein grün-rotes Design designen soll, dann muss er das machen. Entweder macht er das, was du ihn sagst, oder er macht es garnicht und kündigt. Es spielt keine Rolle, ob er deine Vorstellungen vom neuen Design mag oder nicht. Er muss es machen, egal ihm das Design gefällt oder nicht. Entweder er macht das, oder er kündigt den Jobauftrag. Er hat die freie Wahl.
Er kann ja nicht einfach sagen "Ne, das gefällt mir persönlich nicht, ich mach das nicht". Er arbeitet ja
für Shinyglurak, und nicht für sich selber. Und du arbeitest
für die Firma, und nicht für dich selber. Du machst das, was die Firma besser macht. Und dein Chef weiß am besten, was die Firma besser macht. So läuft die Berufswelt ab. XD
mondfeuer hat geschrieben:während der eine meint, dass ich super gut mitdenken kann und mir dies sagt, sagt mir 2 wochen später jemand, dass ich dies gar nicht könnte.
Es kommt halt auf die Person an, jeder denkt anders, und jeder hat eine andere Meinung. Aber du hast schon Recht, einige sagen absichtlich schlechte Kommentare, weil sie einfach neidisch sind.
mondfeuer hat geschrieben: jeder, wirklich jeder findet etwas an dir ätzend - und deutsche sind so, die sagens dir mitten ins gesicht.
mondfeuer hat geschrieben:deutsche sind doch sehr unehrlich und unnatürlich nett.
Wenn Leute dir die Meinung direkt ins Gesicht sagen, dann sind sie ja garnicht unehrlich. Sie sind eher ehrlich und sagen dir das, was die denken.