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Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: So 19. Aug 2012, 19:19
von michi
Hallo,

wie geht ihr mit dem Thema um?



Zu der rechtlichen Situation in D:

Art 2 Abs. 2 GG:
"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden."

§ 218 a StGB
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__218a.html

Auf der anderen Seite die religiösen Bestimmungen:

Youcat Art 383
"Warum ist Abtreibung in keiner Entwicklungsphase eines Embryos hinnehmbar?
Das von Gott geschenkte Leben ist Gottes direktes Eigentum; es ist vom ersten Augenblick an heilig und jedem menschlichen Zugriff entzogen. „Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt“ (Jer 1,5). [2270–2274, 2322]
Gott allein ist der Herr über Leben und Tod. Nicht einmal „mein“ Leben gehört mir. Jedes Kind hat von der Empfängnis an ein Recht auf Leben. Von allem Anfang an ist der ungeborene Mensch eine eigene Person, in deren
Rechtskreis niemand von außen eindringen darf, nicht der Staat, kein Arzt, auch nicht die Mutter. Die Klarheit der Kirche ist kein Mangel an Barmherzigkeit; sie möchte vielmehr auf den nicht wiedergutzumachenden Schaden hinweisen, der dem unschuldig getöteten Kind, seinen Eltern und der ganzen Gesellschaft angetan wird.
Unschuldiges Leben zu schützen gehört zu den vornehmsten Aufgaben des Staates. Entzieht sich ein Staat dieser Aufgabe, untergräbt er selbst die Grundmauern
des Rechtsstaates."

Weiterhin wird über jede Katholikin die abgetrieben hat, die Exkommunikation als Tatstrafe (ohne Verhandlung; sondern ist einfach dann als Strafe sofort da!) verhängt. (http://www.padre.at/exkomm.htm)

moralische Sichtweise des Arztes:
"Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben." (Eid des Hippokrates)

biologisch gesehen ist der Mensch ein Mensch sobald sich Spermium und Eizelle vereinigen.

So jetzt haben wir einige Sichtweisen kennen gelernt.

Jetzt unterhalten wir uns über den Vorgang einer Abtreibung:
Entweder wird das Baby zerstückelt und dann abgesaugt, man spritzt der Frau ein Gift in die Gebärmutter oder man nimmt die "Pille-Danach".

(Ja, die "Pille-Danach" ist in diesem Sinne auch eine Abtreibung)

Ich bin persönlich total gegen eine Abtreibung, außer die Frau wurde Opfer eines Gewaltverbrechens, aber ansonsten ist die Abtreibung eiskalter Mord.

Wenn jetzt jemand meint "oh du bist so eiskalt!" kann ich nur sagen: Es gibt Möglichkeiten das Kind trotzdem auf die Welt zu bringen und dann zur Adoption geben!

Was sagt ihr dazu?

Verfasst: So 19. Aug 2012, 19:19
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Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Di 21. Aug 2012, 10:12
von Hydro96
Da gibt es ja generell verschiedene Ansichtsweisen. Ich stelle jetzt mal ein paar Pro und Contra-Argumente vor:
PRO: Der Embryo ist kein Mensch im moralisch relevanten Sinne, das heißt, er verfügt noch nicht über das, was den Menschen ausmacht: Vernunft. Wenn wir fragen was den Menschen vom Tier unterscheidet werden wir antworten: Die Vernunft. Da ein Embryo über diese noch nicht verfügt, hat es auch kein vorprogrammiertes Recht auf Leben. Zudem wäre es nicht strafbar, da Embryos nichts empfinden können und daher auch keine Schmerzen spüren. (Hierbei handelt es sich um die Meinung des Philosophen R. Singers)
CONTRA: Mit einer Abtreibung würde die gleiche unantastbare menschliche Würde verletzt werden. Mit anderen Worten würde es die Selektion menschlichen Lebens legalisieren, da ja auch erkannt werden kann, ob das Kind ein Junge oder ein Mädchen wird, ob es behindert wird, oder nicht. (Bischof W. Huber)

Ich persönlich bin ganz klar gegen Abtreibung, da ich es einfach unbegreiflich finde Embryos, das heißt werdende Menschen zu töten. Auch wenn man Singers Meinung, dass Embryonen gleich Tieren seien aufgreift, finde ich es immer noch unbegreiflich Tiere abzuschlachten, oder Menschen.
Es ist ja mittlerweile auch möglich Prä-Implantations-Diagnostik zu betreiben, dass heißt sich ein persönliches Wunschkind zu erstellen, das heißt Aussehen und Talente, als Eltern selbst auszuwählen. Das finde ich einfach nur noch abnormal. Denn damit wird das menschliche Leben stark selektiert.

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Mi 22. Aug 2012, 21:42
von michi
Dem Philosophen R. Singers muss man dringends widersprechen!

1.) Das Kind spürt bei einer Abtreibung den Schmerz! Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass bei einer Abtreibung der Herzdruck des Kindes gigantisch ansteigt, auch soll das Baby Schmerzkrämpfe während der Abtreibung haben.

2.) Ein Mensch unterscheidet sich vom Menschen durch seine Seele.
Es gibt auch Tiere die vernünftig sind, oder ähnlich intelligent wie ein Mensch sind.
Also unterscheidet sich der Mensch vom Tier einfach anhand davon, dass allein der Mensch eine Seele besitzt.
Ob jetzt ein Tier weniger wert ist als ein Mensch stimmt auch wieder nicht, da der Mensch die göttliche Aufgabe hat, sich um die Tiere und Pflanzen zu kümmern! (somit darf man normalerweise als Mensch weder Menschen noch Tieren und Pflanzen in irgendeiner Art oder Weise verletzen!)

3.) Ein Kind ist bei der Fusionierung vonv Spermium und Eizelle ein neuer Mensch! Von daher hat er mit Zeitpunkt der Zeugung die vollen Menschenrechte .... logisch betrachtet!

Bischof W. Huber kann man hierbei nur zustimmen.
Wenn man eigentlich bedenkt wie pervers eine Abtreibung an sich ist. Das wäre eigentlich Ziel an dem ein gewisser Herr A. H. gearbeitet hätte.
Wobei hier eher die Präimplantationsdiagnostik im Mittelpunkt steht.
Genetisch kann man hierbei sämtliche Ausprägungen auswählen.

"Mein Mädchen soll blonde Haare, blaue Augen, sportlich veranlagt, eher dünn und und und sein".

Das ist einfach nur abartig!

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Do 23. Aug 2012, 09:32
von blauerhut
Hallo,
im Moment setze ich mich auch wieder mal damit auseinander, dass Abtreibungen möglich sind, und auch praktiziert werden.
Ich finde keine Lösung. Es ist blöd. Wer hat das Recht, zu entscheiden, ob das wachsende Leben beendet wird, oder leben darf ?
Wohl nur die Frau, oder ? Dem Mann kann ich das Recht nicht zusprechen. Es ist schon wichtig, dass das Recht auf Abtreibung in der bestehenden Form existiert.
Aber ich finde keine Lösung. Für mich beginnt das Leben auch mit der Zeugung. Ob Embryos tatsächlich schmerzhaft reagieren auf Abtreibungen, weiß ich nicht. Manche sagen, noch kein Nervensystem, noch kein Gehirn... nichtmal ob das stimmt, weiß ich. Aber die Seele ist da, von Anfang an. Ich habe fünf Kinder, ich habe es so erlebt. Man sieht nix vom Kind, man hört nix, aber es ist da, ab der Zeugung. Die Seele vom Kind oder was auch immer.
Also IST es Mord. Darf man es ? Tja.
Ich weiß nicht, ob es stimmt, wie ich das gehört habe, dass viele Frauen in der Sterbebegleitung noch sagen, im Nachhinein hätten sie es nicht getan, abtreiben, sondern das Kind leben lassen, weil sie es nicht nochmal tragen wollten, abgetrieben zun haben. Meine Mutter hatte auf jeden Fall Zeit ihres Lebens üble Gewissensbisse wegen ihrer Abtreibungen, und ich weiß bis heute nicht, wie ich damit umgehen soll, obwohl ich weder Einfluß auf ihr Verhalten gehabt hätte, also rumf...n schon, aber dann eben abtreiben, noch mich das überhaupt etwas angeht, aber es wären meine Geschwister gewesen, und sie hat es leider erzählt, und ich muss das nun mittragen. Was SIE getan hat. Genauso wie sie mich tragen läßt, dass sie angeblich nie Kinder haben wollte, nur weil mein Vater welche wollte, hat sie überhaupt welche bekommen, die Zeit, in der meine Mutter gelebt hat, war allerdings auch eine andere als heute.

Genauso blöd finde ich die Frage, wie sollen Frauen bestraft werden, die ihre Neugeborenen nach der Geburt unversorgt liegen lassen, oder sogar töten und verstecken, weil sie sie nicht haben wollen, was es auch gibt ?

Aber für mich fängt es eh schon damit an, wie mit der Tatsache umgehen, dass man essen muss, dafür muss man eben in Kauf nehmen, wo das Essen herkommt, also zB schon bei Milch, werden den Kühen die Kälber weggenommen, damit man die Kühe melken kann, vom Anpflanzen von Pflanzen nur zum Verzehr, und Halten von Tieren nur zum Verzehr, ganz zu schweigen... Bei der Eierproduktion werden lebende Küken geschreddert, sowas wie Stopfleber esse ich gar nicht, Fische muss man fangen und töten, um sie zu essen... die Welt ist schlecht und pervers. Warum lebt man ?
Man braucht Dinge im täglichen Leben, deren Gebrauch mit einschließt, wie sie gewonnen und bereitet werden, man hat Anteil an fast allen Entwicklungen und Bedingungen weltweit, die davon beeinflußt werden, was man braucht. Keiner ist unschuldig auf dieser Welt, alleine dadurch, dass er lebt.
Warum soll man also leben ?
Vielleicht bin ich ja eh psychisch geschädigt, weil ich mir solche seelischen Gedanken überhaupt mache.
Aber unsere Gesellschaftsregeln sind künstlich erschaffen, die Seele sagt manchmal etwas anderes.

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Fr 24. Aug 2012, 04:14
von ultinate
michi hat geschrieben:2.) Ein Mensch unterscheidet sich vom Menschen durch seine Seele.


/sign
Und komm nicht mit diesem biblischem Zeugs, es gibt genügend Menschen, denen das scheißegal ist.

Ich persönlich befürworte die Abtreibung in gewissen Fällen.
z.B. bei einem Verbrechen oder ähnlichem.
Einfach sagen: Hab kB auf das Kind, lass des mal abtreiben...find ich nicht tragbar.

Und bezüglich eurer Seele, so meine Gedankengänge.
Im Gehin gibts Hirnzellen, das ist das materielle. Darauf entwickelt sich dann lustigerweise das nicht materielle - die Gedanken/Seele/wasauchimmer.
Wenn jetzt also kein Hirn da ist, also keine Basis, wie soll das dann passieren?

Sich vollkommen auf den lieben Goot zu berufen halte ich übrigens für fragwürdig.
Ich persönlich bilde mir überall eine eigene Meinung & glaube eher nicht dass, was mir vorgesetzt wird.
Das is aber n anderes Thema und gehört hier nicht hin.

Das Kind spürt bei einer Abtreibung den Schmerz! Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass bei einer Abtreibung der Herzdruck des Kindes gigantisch ansteigt, auch soll das Baby Schmerzkrämpfe während der Abtreibung haben.

-> Link.

3.) Ein Kind ist bei der Fusionierung vonv Spermium und Eizelle ein neuer Mensch! Von daher hat er mit Zeitpunkt der Zeugung die vollen Menschenrechte .... logisch betrachtet!

Ein Mensch/Kind ist man mMn erst, wenn man diese "Seele hat", und dazu braucht man auch ein Gehirn. Daher sehe ich Embryos beispielweise über den Tieren, da sie ja noch Menschen werden.

"Mein Mädchen soll blonde Haare, blaue Augen, sportlich veranlagt, eher dünn und und und sein".

Ganz ehrlich - ich würde das bei meinem Kind auch machen.
Natürlich nicht in den Maßen...da ja jeder das beste für sein eigenes Kind will, würde ich vll Erbkrankheiten o.ä. "rausmachen" lassen.
Bringt dem Kind nur Vorteile.

Eine Abtreibung ist mMn nur notwendig, falls ein Verbrechen vorliegt oder das Kind ein wirklich schlechtes Leben führen würde, z.B. durch Krankheiten o.ä.
Da müsste es nicht ein Leben lang leiden, sondern würde quasi in einem Alter ohne Schmerzempfinden davon befreit werden.
Einfach ne grundlose Abtreibung ist für mich auch Mord.
Unter gewissen Umständen tolleriere ich das allerdings.

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Di 26. Aug 2014, 20:09
von Tvista
Mich wunderts dass hier ein ganz wichtiges Thema noch nicht angesprochen wurde, die Gesundheit der Frau.
Denkt mal nach, so eine Schwangerschaft ist nichts was spurlos am Körper vorbei zieht, geschweige denn einer Geburt, das alles kann sogar tödlich enden.

Ich persönlich möchte ja keine Kinder, in erster Linie aus dem Grund dass ich weiß dass ich keine gute Mutter wäre, und ich mit Kindern einfach nicht kann, aber auch aus dem Grund, dass ich viel zu viel Schiss hätte, das ganze nicht heil zu überstehen...daher kann ichs verstehen, wenn auch nicht gutheißen, dass manche Frauen abtreiben.

Sobald eine Schwangerschaft das Leben der Frau gefährdet ist eine Abtreibung meiner Meinung nach also berechtigt, natürlich stellt sich die Frage, ob denn das Leben der Frau wichtiger ist als das ihres Kindes, aber wäre ich jetzt in dieser Situation, ich würde abtreiben, einfach da ich an meinem Leben hänge, und wer das jetzt egoistisch nennt, stellt euch mal selbst die Frage, würde man euch fragen ob ihr, oder irgendjemand anders, sterben soll, würdet ihr doch auch euer Leben retten, und damit die andere Person töten, oder?
Na also, und wenn man das mit einer bereits lebenden Person tun kann, warum dann nicht auch mit einem Embryo?
Klingt hart, ist es auch, aber wahr.

Ich kann eigentlich nur sagen, dass zu hoffen ist dass die Anzahl der Abtreibungen möglichst klein bleibt, sprich, dass die Menschen ihre Kinder entweder leben lassen oder klug genug sind zu verhüten...

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Di 26. Aug 2014, 20:41
von mondy
@Tvista

Naja. Was in deinem Leben macht schon Sinn? Das ist die Frage. Die Arbeit? Da ist dir doch niemand dankbar... und umso mehr du für die Arbeit tust, desto undankbarer wird das Ganze.

In meinen Augen macht für mich nur eines Sinn: Ein eigenes Kind. Ein kleines Wesen, das so ist wie du - nur in klein - und du musst es groß werden lassen. Es mag zwar stressig sein - aber dennoch so wunderschön.

Wieso würdest du nicht mit deinem Kind umgehen können? Ich meine, so viele Glückshormone da freigesetzt werden und die ärztliche Betreuung.. das ist doch kein Problem?

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Di 26. Aug 2014, 21:17
von Tvista
Jedem das seine, es obliegt jedem selbst seinen eigenen Sinn des Lebens zu finden, bei der Arbeit muss ich dir teils zustimmen, die Menschen sind oft undankbar, aber mir ist es bei der Arbeit auch öfters passiert, dass sich Menschen bei mir bedankt haben, mir sogar kleine Geschenke gemacht haben, einfach weil ich es geschafft habe ihnen zu helfen, und sowas macht einen dann schon happy ^^

Aber mein Sinn des Lebens heißt auch nicht Arbeit, mein Sinn des Lebens hat vier Hufe und hört auf den Namen Merlin <3
Es gibt so viel Schönes auf dieser Welt, und ich liebe es einfach neue Orte zu entdecken, gemeinsam mit meinem Merlin, es macht mich einfach nur glücklich, und das ist die Hauptsache ^2^

Würde ich jetzt sterben, würde mich der Gedanke quälen, dass es da draußen noch so viel gibt was ich sehen möchte :<
Und da mein Leben schon einzweimal am seidenen Faden hing kann ich nur sagen, Leute, lebt euer Leben verdammt nochmal, ihr habt nur dieses!

Genauso gut könntest du mich fragen warum ich mit Pferden umgehen kann, ich kanns einfach, ich hab einfach einen Draht zu ihnen, ich spreche ihre Sprache...bei Kindern hingegen kann ichs einfach nicht, ich hab keinerlei Draht zu Kindern, ich bin jetzt keine Kinder-Hasserin, aber eben auch kein besonders großer Fan, ich hab mal in einem Camp in der Kinderbetreuung gearbeitet und nach dieser Woche war ich reif für den Urlaub, von Glückshormonen hab ich nicht die Bohne gespürt §hehe

Aber ich weiß was du meinst, eben diese Glücksgefühle hab ich bei der Arbeit mit meinem Hottehü, wenn er etwas neues dazu lernt, oder ich auch nur merke wie er mir zuhört, so ungefähr wirds Eltern wohl auch gehen ^^

Jeder der Kinder haben will soll sie haben, aber ich werde eher so wie diese alten Damen mit den ganzen Katzen, nur vielleicht statt mit Katzen mit Pferdchen :3

Und ärztliche Betreuung hin oder her, Ärzte ham auch nicht für alles eine Lösung, wenn du Pech hast stirbst du mitsamt dem Kind bei der Geburt, damit ist keinem geholfen :(

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Mi 27. Aug 2014, 06:25
von Birnengulasch
Ich finde eine Frau kann selbst entscheiden was sie möchte was in ihrem Körper vorgeht, ob sie nun abtreiben möchte oder nicht.
Klar werd ich den Kopf schütteln wenn sie aus einem lächerlichen Grund eine Abtreibung macht, aber er ist immernoch ihre Entscheidung.

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Fr 29. Aug 2014, 14:01
von Mister GaGa
Ich denke man sollte besser über Verhütung (die btw vom Christentum auch verpöhnt wird) aufklären und die Pille danach auch weiterhin zulassen, weil sie die direkte Ablehnung des Kindes bestätigt.
Abtreibung dann nur nach intensiver Absprache mit Arzt und Psychologe.

Was die unantastbare Würde des Menschen angeht: Da es nichts weiter als ein Gesetz ist, gilt es erst ab dem Zeitpunkt der Geburt, weil das Kind von da an auf dem Papier als Mensch existent ist. Davor ist es ein Teil der Frau, welche wohl noch Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper hat.

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Sa 30. Aug 2014, 18:18
von mondy
Birnengulasch hat geschrieben:Ich finde eine Frau kann selbst entscheiden was sie möchte was in ihrem Körper vorgeht, ob sie nun abtreiben möchte oder nicht.
Klar werd ich den Kopf schütteln wenn sie aus einem lächerlichen Grund eine Abtreibung macht, aber er ist immernoch ihre Entscheidung.


was verstehst du unter einem "lächerlichen grund"?
gibt es soetwas bei diesem thema überhaupt?

@Mister Gaga

auch die Pille danach ist nicht unbedingt zuverlässig. du hast 5 tage zeit um sie einzunehmen,. ist aber zwischenzeitlich schon eine befruchtung eingetroffen und das teil hat sich erfolgreich eingenistet, hilft sie auch nicht mehr.

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: So 31. Aug 2014, 12:06
von Mister GaGa
@Mondi: Also ich kenne 2 marken der Pille danach und beide sind nur innerhalb 48h einnehmbar.

Re: Abtreibung - wie soll man mit diesem Thema umgehen?

Verfasst: Do 30. Okt 2014, 14:13
von mondy
Mister GaGa hat geschrieben:@Mondi: Also ich kenne 2 marken der Pille danach und beide sind nur innerhalb 48h einnehmbar.


meine ärztin meinte zwar, es gäbe nur eine in deutschland, aber scheinbar gibt es (in google) doch mehrere. :eek: