Also, ich bin der Meinung, das man entlich mal mehr in erneuerbare Energien investiren sollte. Es gibt mitlerweile die Möglichkeiten, den Ausstieg zu schaffen, und es ist ja auch nicht ungefährlich. Was meint ihr zu dem Thema?
pokeprof Maxi hat geschrieben:Also, ich bin der Meinung, das man entlich mal mehr in erneuerbare Energien investiren sollte.
Find ich zu voreilig, man müsste in die Forshung investieren aber noch nicht in die Erzeugung selber, da es halt momentan noch viel zu uneffektiv ist. Da die Bevölkerung aber eine schnelle enderung will geht man den falschen schritt der schwächer ist.
Da muss ich dich korigieren, die Mittel sind fertig, es gibt da eine Methode namens Desertec(Strom aus der Wüste), und es ist alles bereit. Nur investiert die Regierung zu wenig. Und wenn man mehr Forschen soll: Warum wird da kaum investiert? Weil die Atombetreiber zuviel macht besitzen, genau wie die Öl-industrie. Die setzen die Regierung leider auch unter Druck.
Desertec, der Wg den der Strom machen müsste, da kann ich dir versprechen, wird es einen Bürgerkrieg um die Leitungen geben um abzuzapfen, das hatten wir letztens mit unsrer chemielehrerin besprochen
Ein Atomausstieg kann nur erfolgen: wenn SICHERGESTELLT werden kann, dass das Energielevel gehalten werden kann und keine Kosten für die Kunden auftreten oder allzu große Preissteigerungen auftreten.
Die Technologien reichen noch nicht aus. Wenn man auch meint das man durch Desertec das machen kann; falsch. Denn das kostet auch viel Geld, das aus der Wüste zu bekommen. Es würden auch Streits um die Leitungen und Kostet etc geben
Und wenn ich Deutschlanf die AKWs abgestellt werden (wo sie sicher sind), werden sie z.B in der Türkei aufgebaut (Erdbeben Gefahr höher, sind ja schon ich glaube 10 oder so geplant)
Ich bin gespannt wie es sich entwickelt; aber es ist unrealistisch das wir morgen nur Ökostrom haben4
Ja, ganz friedlich wird es nicht gehen, zumindest am Anfang. Aber wenn es soviel Streit geben soll: Warum haben sich dann schon viele Länder zusammen geschlossen und die "Desertec Foundation" gegründet? Und der Strom soll ja an ALLE gehen. Das momentane Deutsche Problem ist: Unsere Leitungen sind oft überlastet, sobald wir Ökostrom einspeisen wollen. Desertec hat aber den Vorteil, das der Strom, beziehungsweise die Wärme, gespeichert werden kann, so das der Strom dann da ist, wenn er gebraucht wird.
So, da ich gestern mal hautnah am Geschehen war, werd ich meinen Senf auch mal dazugeben und das was ich erfahren habe.
Gestern am Ostermontag war ich in Krümmel auf der Anti-Atomkraft-Kundgebung und dem Mahnmarsch für Tschernobil.
Auf der Kundgebung traten viele Redner auf und jeder von ihnen hat mich sehr beeindruckt. So war z.B. einer der Liquidatoren von Tschernobil mit einer Dolmetscherin anwesend. Er sprach über seine Erlebnisse vor 25 Jahren, wie er im hochverstahlten Gebiet ohne richtige Schutzkleidung die Trümmer wegräumte. Er erzählte das am anfang die Regierung für seine ärztliche Versorgung aufkam aber irgendwann sich nicht mehr um ihn geschert hatte. Heute ist er Invalide 2ten Grades und bekommt nichts weiter als eine Rente die nicht zum Leben reicht.
Es war außerdem eine Frau die früher in Tokio lebte dort. Sie erklärte das sie sich solche Menschenmassen gegen Atomstrom in ihrem Heimatland wünschen würde, doch das dies kaum realisierbar wäre. Der Stromversorger TEPKO ist in Japan, so erzählte sie, Monopolist. Das heißt es gibt keinen anderen Stromanbieter. Die Japaner sind also auf diese Firma angewiesen und ohne Strom ist es auch schlecht zu überleben. Schon letzten Sommer sind viele Menschen in Japan wegen einer Hitzewelle gestorben und ohne Strom für die Klimaanlagen würden diesen Sommer noch mehr Menschen sterben.
Auch interessant fand ich, als der Moderator der Kundgebung Ausschnitte aus den Fehlfunktionen im AKW Krümmel vorlas, das ja angeblich den leistungsstärksten Siedewasserreaktor der Welt hat. Diese schier unendliche Liste an Fehlfunktionen endete hiermit: "Obwohl die Atomaufsicht Zweifel an der Eignung der für die Leitung des Kraftwerks vorgesehenen Ingenieurin Ulrike Welte hatte, gab Vattenfall dennoch per Pressemitteilung die Ernennung Weltes zum Frühjahr 2010 bekannt. Im Dezember 2010 wurde Welte von der Atomaufsicht im Kieler Justizministerium als ungeeignet abgelehnt, da sie in der praktischen Abschlußprüfung durchfiel." Danach las er über einen Störfall in einem Solarkraftwerk: "Die juwi solar GmbH meldet einen unerwarteten Störfall im Solarkraftwerk Schneebergerhof im Südwesten Deutschlands inmitten eines dicht besiedelten Gebietes des Universums (Erde). Am Donnerstag, den 5. Juni um 10:33 hat das automatische Überwachungssystem des Kraftwerkes eine Warnung aufgrund eines ungewöhnlichen Betriebszustandes abgesetzt, die unmittelbar in der Zentrale der technischen Betriebsführung registriert wurde. Die Meldung ging einher mit einem Leistungseinbruch der Anlage um 3%.
Es wurde ohne Verzug ein Einsatzfahrrad mit einem Service-Techniker auf den Weg gebracht um der Ursache der reduzierten Leistungsabgabe auf den Grund zu gehen. Innerhalb kürzester Zeit konnte das Problem ausgemacht und behoben werden. Ein weidendes Schaf hatte, wahrscheinlich unabsichtlich, eine elektrische Steckverbindung gelöst. Nach der Wiederherstellung des elektrischen Kontaktes läuft das Kraftwerk wieder einwandfrei, bleibt aber für zwei Wochen unter verschärfter Beobachtung."
Verständlicherweise gröhlten die ca. 15.000 anwesenden Atomkraftgegner vor lachen. XD
So, das wärs dann erstmal. Ich werd dann bei gelegenheit ein paar Fotos die ich gemachte habe, hochladen.
Also ich finde auch, das Atomkraft schnellstmöglich, aber auch überlegt, beendet werden muss. Ein plötzlicher Ausstieg könnte zu Energiemangel führen, und dann müssen wir Energie aus Ländern mit Atommeilern beziehen, und dann hätte man den Ausstieg auch gleich in die Tonne treten können.
Wie Michi & Noctuh bereits sagten, es muss erst noch weiter geforscht werden, damit wir wirklich auf Ökoenergie wechseln können. :>
Die Mittel an sich stehen schon bereit. Ihr denkt das das zu weit weg ist? Man kann mit dem Strom Wasserstoff herstellen welcher sich transportieren lässt,quasi genauso wie Benzin. Is auch Schadstofffrei,kommt bei der Reaktion mit O2 (wird auch "verbrennen genannt ) nur H2O raus,und das ist wie wir alle wissen völlig ungefährlich. In der Sahara lässt sich glaub der Strom für die ganze Welt erzeugen,nur is das etwas her das ich die Doku gesehn hab x) Dann hätten die Leute in Afrika auch mal ne ordentliche Arbeit. Der Umstieg wird aber noch dauern,da die Atomanbieter einfah zuviel Macht haben. Imo sind die ganzen Atom-Heinis inkompetent. Mann musste bei dem Atomunglück von Tschernobyl nach der Kernschmelze eine Betonplatte druntersetzen,da hätte man auch dran denken können. Und bei Japan hätte man die Notfallgeneratoren einfach aufs Dach setzen. Oder gleich alle AKW's an die Küste des Japanischen Meeres?! Da is keine Bruchzone,also können da keine Tsunamis oder Erdbeben auftreten. Und zum Abschluss noch die (frühere XD)Begründung des man AKW's auch in Erdbeben-Regionen bauen kann:
Im Grunde war es von Anfang an ein Fehler der BRD, auf Atomstrom zu setzen, aber in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs brauchte man schnell viel Energie. Da waren AKWs die beste Lösung. Was kümmerte einen da schon der Müll, der noch Jahrtausende danach hoch giftig ist? Nun, es kümmerte niemanden, mal niemanden der Entscheidungsgewalt in Deutschland hat oder hatte. Die Zwischenlager, die es in Deutschland gibt, sind als Endlager nicht geeignet, denn einen solchen Ort gibt es auf der ganzen Welt noch nicht. Deutschland hat es viele Jahrzehnte lang versäumt, einfach mal in erneuerbare Energien zu investieren. Das wir die Möglichkeiten haben, das bezweifle ich eigentlich nicht. Aber aus Bequemlichkeit ließ man die Jahre verstreichen und die Atommeiler wurden immer älter. Dabei gibt es Länder, zum Beispiel in Skandinavien, die ganz auf erneurbare Energien setzen. Österreich hat auch kein einziges AKW, weil sie es von Anfang an ablehnten. Was uns nun angeht. Ich kann es nicht verstehen, wenn Leute gegen Windparks protestieren, die vor ihrer Haustüre erbaut werden sollen. Gerne werden sie als Schandfleck in malerischen Landschaften gesehen. Aber wenn ich diese Argumente höre, muss ich mich doch ernsthaft Fragen ob die Leute wissen, was sie eigentlich wollen, oder ob sie sich einfach gedankenlos der gröhlenden Masse anschließen, die lautstark fordert, "Atomkraft- nein danke." Ich bin auch gegen AKWs, aber dann muss man eben die Alternativen in alle ihren Formen akzeptieren. Mir persönlich wäre jedenfalls ein Windpark im Nachbarort lieber, als ein AKW.